19Aug/19

Stelle an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) sucht eine Fachkraft für E-Learning am Campus Mannheim. Aufgaben sind unter anderem die Erstellung und Dokumentation von E-Learning-Angeboten sowie die Beratung der Nutzer/innen. Die Stelle kann in Voll- oder Teilzeit besetzt werden und ist zunächst auf ein Jahr befristet. Bewerbungen können bis zum 4. September eingereicht werden.

16Aug/19

Virtuelle Hochschule Bayern öffnet Online-Kurse für Allgemeinheit

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Mitten in der Sommerpause am 9. Juli hat die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) ihr Angebotsspektrum erweitert. Neben den bisherigen curricular eingebundenen Online-Kursen, die den Studierenden Leistungsnachweise mit Credit Points bieten, gibt es zukünftig offene Online-Kurse. Über 20 Kurse sind bereits live: von „Schlüsselkompetenz Rechtschreibung“ (Uni Regensburg, 25 Stunden) bis „Finanzmanagement und Finanzanalyse“ (TH Deggendorf, 45 Stunden).

Die Kurse sind kostenfrei nutzbar und an keine Zugangsberechtigungen geknüpft. Sie werden von ProfessorInnen bayerischer Hochschulen entwickelt. Es sind „Selbstlernumgebungen“, wie es im Infoblatt zur OPEN vhb heißt, kurz, es gibt keine tutorielle Betreuung und (wahrscheinlich) auch keine sonstigen Interaktionen und Austauschprozesse. Aber das sind Vermutungen.

OPEN vhb läuft auf einer Moodle-Plattform und wurde gemeinsam mit Oncampus entwickelt. Allerdings stehen die vhb-Kurse – im Unterschied zu den Oncampus-Kursen – nicht unter einer OER-Lizenz. Überhaupt kann ich den kleinen Beitrag von Andreas Wittke auf Facebook zum Launch von OPEN vhb nur empfehlen!
dpa/ heise online, 10. August 2019

15Aug/19

Hamburg ist Teil des UNESCO Global Network of Learning Cities

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Nachricht: „Die Stadt Hamburg tritt als zweite deutsche Stadt dem UNESCO Global Network of Learning Cities (GNLC) bei. Das GNLC vernetzt Städte, die lebenslanges Lernen ermöglichen und so zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen beitragen.“ 

Wenn ich die Nachricht richtig lese und verstehe, dann wurde Hamburg in das Netzwerk „Learning Cities“ aufgenommen, dem weltweit bereits über 100 Städte angehören. Damit verpflichtet es sich den Zielen, die mit dem Konzept der „Learning Cities“ verbunden sind. „Learning Cities“ sind Städte, die ihren Bürgerinnen und Bürgern inklusive, vielfältige und qualitativ hochwertige Bildungsangebote und lebenslanges Lernen anbieten und so zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beitragen.“

Eine Reihe von Netzwerkpartnern wurde zudem seit 2015 mit dem UNESCO Learning City Award ausgezeichnet, wie zum Beispiel Gelsenkirchen im Jahr 2017. Eine interessante Initiative. Es gibt übrigens auch eine Reihe von kurzen Video-Tutorials, die das Konzept der „Learning Cities“ erklären (Stichwort „How to build a learning city?“).
kultur-port.de, 6. August 2019

Bildquelle: UIL UNESCO

15Aug/19

Zwei Stellen an der ETH-Bibliothek Zürich ausgeschrieben

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

An der ETH-Bibliothek, dem schweizerischen Zentrum für technische und naturwissenschaftliche Information, sind zwei Stellen für die Sektion Information & Lernumgebungen zu besetzen. Die befristete Position als Fachspezialist/in im Bereich Entwicklung und Koordination hybrider Lernumgebungen und die unbefristete Stelle als Mitarbeiter/in für Koordination Lehranbindung und Curriculumentwicklung sind auf den 01.September 2019 angesetzt.

15Aug/19

Augmented Reality: Transforming Training with Immersive Experiences

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ich überlege noch, wie man die neue Qualität, die Augmented Reality in bestimmte Prozesse bringt, am besten beschreiben kann. Vielleicht so: Augmented Reality ermöglicht unmittelbare, wirklichkeitsnahe Einsichten in Objekte und Prozesse, die man ohne diese Hilfe gar nicht oder nur behelfsmäßig, mit Hilfe von Text, Filmen und Bildern, vermitteln kann. Auch in diesem Artikel stammen deshalb die Beispiele aus Industrie (hier BMW, Honeywell) und Medizin. Hinzu kommt, dass Augmented Reality immer mehr zur Alltagstechnologie wird, die Arbeit, Freizeit und eben auch Training umspannt.

Abschließend: Die Beispiele und Artikel über Augmented Reality, auf die ich hier regelmäßig verweise, ähneln sich alle. Die neue Qualität, die AR mit sich bringt, ist offensichtlich. Aber auch (noch?) begrenzt auf bestimmte Einsatzfelder und Kompetenzbereiche. Vielleicht muss man deshalb das „Training“ im Titel wörtlich nehmen.
Dhaval Sarvaiya, readwrite, 13. August 2019

Bildquelle: zedinteractive (pixabay, CC0)

14Aug/19

Neue Ausgabe 14/2 der ZFHE und Call for Contributions

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

In der neuen Ausgabe 14/2 der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) wird mit Beiträgen rund um das Titelthema „Open Education im Kontext der Digitalisierung“ der Fokus auf die Verbindung zwischen Open Education und Digitalisierung gelegt. Für die kommenden Ausgaben 15/1 und 15/2 ist ein Call for Contributions ausgeschrieben.

14Aug/19

Neue Lernformate & Lernangebote: EY Badges

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Von EY Badges habe ich im Mai 2019 das erste Mal gehört. In einem Master-Studiengang, in dem ich unterrichte, ging es um Instrumente der Personalentwicklung. Ich hatte gerade verschiedene Trends vorgestellt und einige Unternehmensbeispiele gezeigt, als eine Studentin meinte: „Das haben wir auch!“ Und wies gleich auf ein entsprechendes YouTube-Video hin, in dem EY Badges kurz vorgestellt wurde. Mein Interesse war geweckt!

 

Kleiner Einschub: „EY“ steht für Ernst & Young. Die globale EY-Organisation ist einer der Marktführer in der Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Transaktionsberatung und Managementberatung. Mit weltweit über 260.000 Mitarbeitenden. Badges sind digitale Abzeichen. Viele sehen in Badges einen attraktiven Weg, um Skills und Kompetenzen, die man selbstorganisiert und/ oder informell erworben hat, auszuweisen und anderen zu kommunizieren.

 

Doch um den Faden wieder aufzunehmen: Einige Tage später hatte ich dann Gelegenheit, im Rahmen unserer regelmäßigen Regionaltreffen der Corporate Learning Community mit Oliver Lorenz von EY zu sprechen. Oliver leitete mich gleich an Kathrin Schulz weiter. Kathrin ist Leiterin des Methods & Didactics Team im Talent Development bei EY. In dieser Rolle unterstützt sie die Implementierung von EY Badges in Deutschland, Österreich und der Schweiz und konnte mir daher noch einige Hintergrundinformationen über das Programm erzählen.  Aber zuerst einige Eckdaten über EY Badges

EY Badges: Eckdaten

–  Hinter EY Badges steht eine Online-Plattform (www.youracclaim.com), über die sich EY Mitarbeitende zu Themen der Digitalisierung weiterqualifizieren können.

– Ein kurzer Auszug aus dem Themenspektrum von EY Badges: Cybersecurity, Emerging technology – Blockchain, Robotic process automation, Analytics – Data science, Wealth & asset management – Financial products, Artificial intelligence, Life sciences, Innovation – Design thinking.

– Es gibt die Badges in Bronze, Silber, Gold und Platin. Um einen Badge zu erlangen, müssen die MitarbeiterInnen bestimmte Anforderungen erfüllen. Die Anforderungen ändern sich, je höherwertig der Badge ist. So ist bei einem Bronze-Badge der Lernanteil größer, während bei einem Gold-Badge die Schwerpunkte mehr auf „Experience“ und „Contribution“ liegen. Aber dazu gleich mehr.

– Die Badge-Plattform von Acclaim arbeitet mit verschiedenen Unternehmen zusammen (IBM nutzt sie zum Beispiel auch.). Die einzelnen Badges, ihre Themen und die Anforderungen, um sie zu erlangen, werden aber von den einzelnen Unternehmen definiert und entwickelt.

– EY Badges wurde 2017 global gestartet (siehe auch: „New program will allow EY people to earn credentials in future-focused skills“, EY News, 14.08.2017). Seit Januar 2019 gibt es EY Badges auch in Deutschland. Im Moment (Juli 2019) verzeichnet die Plattform 77 Badges in den Ausprägungen Bronze, Silber, Gold und Platin.

 

https://www.youracclaim.com/organizations/ey/badges

Kathrin Schulz wies im Gespräch darauf hin, dass es sich bei EY Badges um ein Angebot handelt, das die bestehenden Kurs- und Bildungsangebote bei EY ergänzt und nicht ablöst. Daneben gibt es natürlich interne Lernplattformen, Pflichtkurse und weitere Partnerschaften, zum Beispiel mit Udemy und getAbstract. Zuletzt: EY Badges sind zwar ein eigenständiges Angebot auf einer separaten Plattform. Aber die „Learnings“ auf EY Badges verweisen auch auf bestehende Lernangebote und Lernplattformen. EY Badges bildet so einen weiteren Baustein einer globalen Lerninfrastruktur.

EY Badges ist ein freiwilliges Angebot. Wer als Mitarbeitende daran interessiert ist, einen Badge zu erwerben, bespricht dies mit seiner oder ihrer Führungskraft und integriert es in den Arbeitsalltag. Zeitdruck im klassischen Sinne besteht nicht. Ob man ein Badge in 2 oder 6 Monaten erwirbt, liegt ganz beim Mitarbeitenden und entspricht in dieser Flexibilität wahrscheinlich auch dem Arbeitsalltag der meisten Nutzer.

Aber jetzt zu den beiden Punkten, die das Projekt aus meiner Sicht so spannend machen.

Learning, Experience und Contribution

Um einen Badge zu erwerben, müssen die Lernenden auf drei Feldern aktiv werden: Learning, Experience und Contribution. Das kann am Beispiel des Badges „EY Innovation – Design thinking“ (Silber) wie folgt aussehen:

Earning Criteria
– [Learning] Complete 40 hours of online, classroom or on-project training
– [Experience] Engage with a project on a radar of one of EY Innovation teams (regional, and service lines) and demonstrate knowledge of acquired  concepts or submit an idea to EY innovation challenge
– [Contribution] Share knowledge through thought leadership, coaching, conferences, social media, client presentations or other relevant channels

Die Anforderungen wurden von globalen Fachexperten bei EY im Detail für jedes Thema bestimmt. Mit der Erweiterung des „Learning“ um „Experience“ und „Contribution“ nimmt der Prozess die Praxiserfahrungen der Lernenden auf und dokumentiert die Entwicklung ihrer Kompetenzen.  

Kathrin hat mir dann erzählt, dass sie selbst kürzlich das Badge „Transformational Leadership – Digital Age Teaming“ erworben hat. Das Badge beinhaltet die Fragestellung „Was bewegt die heutige Generation von Mitarbeitenden und wie kann ich als Führungskraft hierdrauf reagieren, motivieren und virtuell das Team führen?“ Um für diese Fragestellungen Antworten für sich selber zu entwickeln, hat sie beispielsweise 20 Stunden „Learnings“ durchgeführt, neue Frage- und Zusammenarbeitstechniken ausprobiert und ihre Erfahrungen innerhalb der EY Community geteilt.

Hierbei bot das EY Badge-Programm einen Spielraum und verschiedene Optionen, wie sie sich das Wissen erarbeitete und wie sie es anschließend für den Badge-Freigabeprozess dokumentierte. Dokumentieren heißt: Sie hat der jeweiligen Aufgabe (Learning/ Experience/ Contribution) ein Dokument beigefügt, das die Aktivität bestätigt, zum Beispiel ein Key Take Away, eine Lernteilnahmebestätigung, ein Feedback ihrer Führungskraft, ob der Skill oder das Verhalten geübt wurde.     

Ich habe dann Kathrin noch gefragt, ob es denn im Rahmen der Plattform auch einen Austausch mit den Experten oder anderen Lernenden gibt. Einerseits, so Kathrin, bestimmen ja die Lernenden selbst, wann sie mit dem Erwerb eines Badges beginnen und in welchem Tempo sie voranschreiten. Andererseits haben sich auf den sozialen Netzwerken im Unternehmen schnell die Gruppen und Kanäle gebildet, in denen Ergebnisse und Erfahrungen mit der Badge-Plattform ausgetauscht werden. Der Austausch ist also ein weniger didaktisches Konzept und mehr gelebte Lernpraxis.    

Doch jetzt zum zweiten Punkt, der das Angebot aus meiner Sicht interessant macht und von klassischen Fortbildungskursen abhebt: die Badges selbst.

Open, portable Badges

Die Mitarbeitenden nehmen ja nicht einfach an einem Kurs teil und erwerben ein Zertifikat. Sie erhalten einen Badge. Diesen Badge können sie „mitnehmen“ und auf ihren persönlichen Profilen abbilden. So wie es zum Beispiel auch Kathrin Schulz mit ihrem „Bronze Badge“ über „Digital age teaming – Transformational leadership“ auf ihrem LinkedIn-Profil getan hat.

Ein weiterer Punkt: Wenn man auf dem Profil von Kathrin Schulz auf „See credential“ klickt, wird man auf eine entsprechende Seite der Badge-Plattform geführt, auf der bestätigt wird, dass sie am 27. Mai 2019 diesen Badge erworben hat. (Man kann dort dann noch auf ein „verify“ klicken und in einem weiteren Fenster werden verschiedene Arbeitsschritte abgehakt, aber das nehme ich an dieser Stelle mal als vertrauensbildende Maßnahme mit …)

 

 

Diese Möglichkeiten – das Darstellen des Badges auf eigenen Seiten, das Überprüfen und Verifizieren der Badges – qualifizieren einen „Open Badge“. Dafür verwendet die Badge-Plattform Acclaim eine Technologie, die auf den ursprünglich von Mozilla definierten Open Badge-Standards basiert.

Natürlich sind die Badges kein zwingender Bestandteil dieses Prozesses. Mit dem Erwerb der Kompetenzen haben sie erst einmal nichts zu tun. Und dass man einen Prozess erfolgreich abgeschlossen und ein Zertifikat erworben hat, könnte auch ein einfacher Texteintrag ausweisen. Die Badges stehen deshalb aus meiner Sicht für Offenheit und Transparenz und für eine Währung, wie sie heute in sozialen Netzwerken üblich ist. Und sie wollen natürlich die Mitarbeitenden und den Markt ansprechen.      

Die EY Badges stehen aber auch für lebenslanges Lernen. Mitarbeitende haben ein Interesse, ihre Skills zu demonstrieren. Und Unternehmen wie EY werben mit den Skills ihrer Mitarbeitenden um Kunden und Projekte.

Fazit

EY Badges ist ein junges Projekt, das gerade gestartet ist. Ich habe mir notiert, dass bereits in den ersten Wochen eine Vielzahl an Mitarbeitenden begonnen hat, einen Badge zu erwerben. Natürlich ist das Projekt aufwändig. Auch wenn mit der Badge-Plattform von Acclaim eine technische Infrastruktur vorliegt: Die Themen und Badges muss jedes Unternehmen selbst entwickeln. Die Prozesse – gerade in den Bereichen „Experience“ und „Contribution“ – müssen abgestimmt werden. Die Mitarbeitenden müssen motiviert werden, den Ball aufzunehmen. Lernerfahrungen müssen ausgewertet werden; usw.

Von daher sehe ich EY Badges auch und vor allem als Blaupause für Projekte, die über klassisches Online-Lernen hinausgehen, aktuelle Themen abbilden und wirkliche Kompetenzentwicklung unterstützen wollen. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es mit den EY Badges weitergeht und ob weitere Unternehmen auf diesen Zug aufspringen …        

Danke an Oliver Lorenz für die Vermittlung und an Kathrin Schulz für den anregenden Austausch!

14Aug/19

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Aktuelle Themen im Überblick: Der neue Hochschul-Bildungs-Report 2020 ist erschienen; die Freie Universität Berlin erweitert ihre Kapazitäten für computergestützte Prüfungen; das Open-Source Learnmanagement-System Moodle lädt zur ersten internationalen Konferenz ein; der fünfte Tag der Lehre findet an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg statt und der Stifterverband zeichnet das Qualifizierungskonzept „DigKom“ als Hochschulperle des Monats aus

13Aug/19

DFG2020: Mitmachen und mitgestalten

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Im Jahr 2020 steht die Wissenschaft im Fokus! Mit „DFG2020 – Für das Wissen entscheiden“ will die DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) ihre Überzeugung für eine freie und erkenntnisgeleitete Forschung in die Gesellschaft tragen. Interessierte Institutionen oder auch Einzelpersonen sind dabei herzlich eingeladen, bei der Aktion mitzumachen und diese mitzugestalten.