21Sep/17

Open Educational Resources: Global Report 2017

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Der Herausgeber, „Commonwealth of Learning (COL)“, nennt den Report gleich einen „milestone in the history of the OER movement“. Der Deutsche Bildungsserver schreibt etwas nüchterner:

„Der „Open Educational Resources: Global Report 2017″ ist eine Publikation des Commonwealth of Learning (COL) und gibt einen Überblick über den derzeitigen Stand der Entwicklungen zu OER weltweit. Der Report wurde während des 2nd World OER Congress am 18.09.2017 veröffentlicht und ist das Ergebnis von zwei weltweiten Surveys und sechs regionalen Konsultationen, die durch den COL in Zusammenarbeit mit der UNESCO, der slowenischen Regierung und mit Unterstützung der Hewlett Foundation organisiert wurden. Der Report steht in englischer Sprache frei im Internet zur Verfügung. (PDF-Dokument, 92 Seiten, 2017)“

Neben den Untersuchungsergebnissen enthält der Report auch nützliche Hinweise zur Definition von OER sowie einzelnen Etappen der OER-Bewegung.
Commonwealth of Learning (COL), September 2017

Bildquelle: Ljubljana, Tagungsort des 2. World Open Educational Resources (OER) Congress;
Tiia Monto (Wikipedia, CC BY-SA 3.0)

21Sep/17

Veröffentlichung: Digitalisierung ist konsequent eingesetzt ein pädagogischer Mehrwert für das Studium: Thesen zur Verschmelzung von analogem und digitalem Lernen auf der Grundlage von neun Fallstudien #gmw17

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Im Rahmen der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) haben wir einen Beitrag zu „Digitalisierung ist konsequent eingesetzt ein pädagogischer Mehrwert für das Studium: Thesen zur Verschmelzung von analogem und digitalem Lernen auf der Grundlage von neun Fallstudien“ verfasst.

Zusammenfassung:

Viele Jahre war der Einsatz von computergestütztem Lehren und Lernen an (tragbare) Computer gebunden. Ob digitale Hilfsmittel, z. B. Laptop und Video-Projektor, zum Einsatz kamen war deutlich erkennbar. Spätestens mit dem ubiquitären Internet und den Smartphones in den Taschen der Studierenden ist diese Grenzziehung zwischen sog. „analoger“ d. h. herkömmlicher Präsenzlehre sowie dem „digitalen“, d. h. dem computergestützten Lehren und Lernen, vermutlich sogar obsolet. Die Digitalisierung verändert auf unterschiedliche Weise die Lehre. Im Papier wird die These aufgestellt, dass dabei digitale und sogenannte analoge Aspekte immer mehr miteinander verschmelzen. Besonderheiten von verschmolzenen Lern- und Lehrformaten wurden in einem Arbeitspapier, das für das Hochschulforum Digitalisierung erstellt wurde, herausgearbeitet. Im Beitrag werden neun Fallstudien skizziert und ihre Besonderheiten verglichen. Daraus abgeleitet werden Thesen über die Charakteristik von verschmolzenen Lern- und Lehrformaten.

[Beitrag @ ResearchGate]

Zitation: Schön, S., Ebner, M., Schön, M., Haas, M. (2017) Digitalisierung ist konsequent eingesetzt ein pädagogischer Mehrwert für das Studium: Thesen zur Verschmelzung von analogem und digitalem Lernen auf der Grundlage von neun Fallstudien. In: Bildungsräume, Igel, C. (Hrsg.), Proceedings der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft, Waxmann, S. 11-19

20Sep/17

How Generations X, Y, and Z May Change the Academic Workplace

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Das Thema ist übertragbar: Wir haben die Silent Generation, Baby Boomers, Generation X, Millennials und Generation Z, die heute nebeneinander in Unternehmen und Organisationen arbeiten und sich in wesentlichen Routinen und Bedürfnissen voneinander unterscheiden, nicht zuletzt durch ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit neuen Technologien. Die Autorin macht die Unterschiede zwischen den Generationen und mit Blick auf die Hochschulen an vier Punkten fest: „smartphone use“, „teaching styles“, „the value of college“ und „faculty culture“ und gibt etwas praktische Lebenshilfe. Übertragen auf Corporate Learning wären das: unterschiedliche Anforderungen an den Zugang zu Lernangeboten, an Lehr- und Lernformate und an die Unternehmens- und Lernkultur.
Sarah Brown, The Chronicle of Higher Education, 17. September 2017 (Registrierung erforderlich)

19Sep/17

Hamburg gestaltet Zukunft der digitalen Hochschullehre

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ich habe immer noch keine Ahnung, wie man das Akronym HOOU ausspricht. Am besten gar nicht, sondern brav von „Hamburg Open Online University“ sprechen. Die ist nämlich heute, knapp drei Jahre nach der Grundsteinlegung, als „öffentlicher Prototyp“ gestartet. In der Pressemitteilung des Hamburger Senats heißt es einleitend:

„Das digitale Kooperationsprojekt Hamburg Open Online University (HOOU) aller staatlichen Hamburger Hochschulen und des UKE geht heute (19. September 2017) mit einer ersten prototypischen Version ans Netz. Die Kernidee der HOOU ist, dass die Hamburger Hochschulen auf einer gemeinsamen Plattform innovative digitale Lernformate entwickeln, die Studierenden und interessierter Öffentlichkeit gleichermaßen zur Verfügung stehen.“

Der Senat, heißt es, unterstützt die HOOU auch in ihrer weiteren Projektphase von 2017 bis Ende 2018 mit rund 8,86 Millionen Euro (nach 3,7 Millionen Euro für 2015/2016). Da sich das Angebot auch an „Interessierte außerhalb der Hochschulen“ richtet, werde ich in den nächsten Tagen mal schauen, ob das „Nicht-Hamburger“ einschließt.
Freie und Hansestadt Hamburg, Pressestelle, 19. September 2017

19Sep/17

„Digitale Kompetenzen – Kompetenzentwicklung digital“ – Rückblick auf den 4. scil Trend- & Community Day 2017

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Christoph Meier berichtet ausführlich vom 4. scil Trend- und Community Day, der letzte Woche im Würth Haus in Rorschach stattgefunden hat (ich hätte also meinen Radausflug nur ein paar Tage verlängern müssen …). Natürlich stand die digitale Transformation und ihre Bedeutung für L&D auch hier über allen Themen und Projekten. Die Hausaufgabe, die man diesem Protokoll ablesen kann: Technologisch auf dem Laufenden bleiben, aber Bildung als Management-Aufgabe nicht aus den Augen verlieren.

Hier eine Auswahl der Stichworte, die in diesem Bericht fallen: digitale Kompetenzen, Learning Apps, Content Curation, MOOCs, Adaptive Learning, Working Out Loud, KI und Teaching Bots. Und viele Links … Sabine Seufert (scil) hat ihren Vortrag, „Personal- und Persönlichkeitsentwicklung in einer digitalen Welt?“, in einem separaten Beitrag veröffentlicht.
Christoph Meier, scil-Blog, 19. September 2017

19Sep/17

Zwei Stellen im Bereich Lehren und Lernen mit digitalen Medien an der Universität Gießen zu vergeben

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

An der Universität Gießen sind zwei Projektstellen im Bereich E-Learning ausgeschrieben: ein/e Projektmitarbeiter/in im Bereich E-Learning-Beratung sowie ein/e Angestellte/r in der Datenverarbeitung. Die Stellen sind befristet zu besetzen und nach Entgeltgruppe 13 Tarifvertrag Hessen (TV-H) vergütet.

19Sep/17

Tagungsbericht zur Konferenz „Bildungsräume 2017“ von DeLFI und GMW

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Vom 05.-08.09. richteten die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) und die Fachgruppe E-Learning der Gesellschaft für Informatik (GI) zum fünften Mal eine gemeinsame Jahrestagung aus. Unter dem Motto „Bildungsräume“ thematisierte die trinationale Konferenz in Chemnitz die Frage, wie sich traditionelle Lehr-/Lernszenarien an Hochschulen durch die zunehmende Integration virtueller und „analoger“ räumlicher Lernsettings verändern. Das Team von e-teaching.org war vor Ort. Im Tagungsbericht schildert der Medienwissenschaftler Michael Hellermann seine Eindrücke.

19Sep/17

Unsere Videos über offene Bildungsressourcen werden genutzt – großartig! #oer

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Wenn andere Materialien von mir aufrufen oder irgendwo teilen, ist das toll. Obwohl „offene Bildungsressourcen“ (OER) darüberhinaus auch genutzt und modifiziert werden dürfen, kommt das gar nicht sooo häufig vor. Das liegt wohl auch daran, dass es sich ein wenig komisch anfühlt, Materialien von anderen zu verwenden – auch wenn die offene Lizenz das nicht nur „erlaubt“ sondern gerade zu zu dieser Nutzung einladen soll.

Dass nun Videos, die ich mit Martin Ebner für den Kurs zu OER (COER MOOC auf imoox.at) auch den KollegInnen so gut gefallen, dass diese die Videos wiederum in ihren Projekten nutzen, freut uns daher umso mehr! (DIe Videos finden sich auch ohne Anmeldung bei Youtube zugänglich, klar!).

So finden sich die Video ganz prominent auf den Seiten des deutschen Projekts „oerlabs“:

 

 

 

 

 

 

 

Und die Videos werden auch im OER-MOOC der Freunde von mooin im Rahmen des Projekts OER MuMiW genutzt. Wir sind stolz wie Oskar 😀

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18Sep/17

Who’s building the infrastructure for lifelong learning?

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Wenn ich es richtig verstanden habe, steht „infrastructure“ hier für so etwas wie eine „konzertierte Aktion“, ein „society-wide commitment“. Das, so die Autorin, Professorin an der London Business School, ist dringend notwendig, um den komplexen Anforderungen eines dynamisch sich verändernden Arbeitsmarktes zu begegnen:

„Part of the challenge of building anticipation and enabling people to engage in lifelong learning is that this is not a single point of intervention. Of course, fundamentally it is the responsibility of each individual to act on the emerging reality that continuous learning is crucial to a productive life. But anticipating jobs and providing access to lifelong learning demands a complex system involving multiple stakeholders:

educators that extend the reach of their programs from being front-ended on teenagers and 20-somethings to delivering educational options to students of all ages; governments that commit to helping citizens understand future job markets and the skills they will require, and that realign tax and financial incentives; and corporations that create work environments that support education and enable employees to engage in extended periods of training.“

Es folgen kurze Hinweise auf erste Piloten: Bildungsanbieter (edX, Coursera, Khan Academy, LinkedIn Learning), Staaten (Frankreich, Dänemark, Singapur), Unternehmen (AT&T, Westpac). Dann der Hinweis auf das Buch der Autorin …
Lynda Gratton, MIT Sloan Management Review, 8. September 2017