22Mrz/19

Inverse Blended Learning – a didactical concept for MOOCs and its positive effects on dropout-rates

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Frage, die sich Martin Ebner und Sandra Schön stellen: Können nicht Lerngruppen vor Ort helfen, um die Teilnehmer in Massive Open Online Courses zusätzlich zu motivieren? Diesen Weg, das Online-Lernen mit Präsenzangeboten zu begleiten, nennen sie „inverse blended learning“. In zwei MOOCs auf der österreichischen Plattform iMooX haben sie das Konzept umgesetzt. Mit durchaus positiven Resultaten, wenn sie sich die Dropout-Rates der betreffenden Kurse anschauen. Aber auch mit einigen Erfahrungen, die interessierte MOOC-Konzepter bedenken sollten.
Martin Ebner und Sandra Schön, in: The Impact of MOOCs on Distance Education in Malaysia and Beyond. Ally, M., Amin Embi, M., Norman, H. (Hrsg.) Routledge 2019 (via Academia.edu) 

Bildquelle: iMooX

22Mrz/19

Stelle als Software-Entwickler/in für Learning-Analytics-basierte digitale Lehr-Lernsysteme ausgeschrieben

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am Center für Digitale Systeme (CeDiS), ein Bereich der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine bis zum 31. März 2022 befristete Vollzeitstelle als Software-Entwickler/in (13 TV-L) in dem BMBF-Verbundprojekt „tech4comp“ besetzt. Bewerbungen sind noch bis zum 01. April möglich.

21Mrz/19

Der Moment, in dem Chefs abdanken müssen

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Personalvorständin der Allianz wirbt in Spiegel-Online für das lebenslange Lernen bzw. eine neue Art des Lernens. Ihre Punkte:

– „Der erste Ansatz lautet, das Lernen in die Arbeit zurückzubringen. …“
– „Dann müssen wir dringend Zeit zum Lernen schaffen. …“
– „Weiterhin müssen wir Lernen als Gemeinschaftsaufgabe verstehen. …“
– „Zum neuen Lernen gehört auch ein neues Verständnis von Führung. …“

Und in einem späteren Absatz kommen auch die digitalen Technologien zu ihrem Recht, verschaffen sie doch neue Möglichkeite des individualisierten Lernens. Hinzu kommen spielerisches Lernen (Gamification), virtuelle Lernmöglichkeiten und Assistenzsysteme.

Alles gute, wichtige Punkte. Wenn das Common Sense darstellt, geht es ja „nur“ noch um das Wie und die Umsetzung, oder? Wobei, vielleicht sollte man noch kurz überlegen, wie man Sinn und Motivation ins Lernen bekommt!? Lernen als „Kernbestandteil unternehmerischer Aktivität“ zu betonen, spricht halt nur eine kleine Zielgruppe an. 
Ana-Cristina Grohnert, SPIEGEL Online, 21. März 2019

Bildquelle: NeONBRAND (Unsplash)

21Mrz/19

Stelle als Beschäftigte/r im Bereich Webdesign an der Ruhr-Universität Bochum zu besetzen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Das Zentrum für Wissenschaftsdidaktik/Bereich E-Learning an der Ruhr-Universität Bochum sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Beschäftigte/n mit dem Schwerpunkt „Webdesign“. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle (alternativ 2 x 50% Teilzeit) mit einer Befristung bis 31.12.2019. Bewerbungen können noch bis zum 7. April 2019 eingereicht werden.

20Mrz/19

How MOOCs Make Money

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

In diesem Artikel wird Dhawal Shah, Gründer des Informationsdienstes Class Central, zum Geschäftsmodell der MOOC-Anbieter befragt. Seine Auskunft lautet, dass „Coursera generated about $140 million in 2018; Udacity earned $90 million for the year; edX took in about $57 million for fiscal year 2017; and UK-based FutureLearn made about £8.2 million.“ Das hört sich gut an, wenn man davon absieht, dass das Geld noch nie mit „offenen“ (open) Kursen verdient wurde.

Campus Technology: But you predict a healthy future for MOOCs?

Shah: In terms of them making money, yes. But as a student who likes free courses, sometimes I get nervous. What I’m optimistic about is that they’ll keep offering these courses for free or free to audit because they act as a marketing channel and that gives them a financial reason for MOOCs to exist. But it’s mostly optimism. I don’t know if that’s how it will turn out to be.“
Dian Schaffhauser, Campus Technology, 20. März 2019 

20Mrz/19

CLC München #CLC089: Content Curation im Corporate Learning

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Das Internet bietet uns eine Fülle von Informationen. Doch wie finden wir die, die für uns oder für andere relevant sind? Das Stichwort heißt Content Curation, also das systematische Auffinden, Aufbereiten und Veröffentlichen von Information. Stefan Diepolder hat darüber in München erzählt. Dabei ging es um die Bedeutung des Themas, seine Auswirkungen, den nützlichen roten Faden von Harold Jarche („Seek > Sense > Share“) und die Frage, wie Personalentwickler, Unternehmen und jeder einzelne Wissensarbeiter davon profitieren können. Auch wenn das Thema auf keiner Corporate Learning-Agenda ganz oben steht: Es ist fast schon überraschend, dass wir noch von keinem Unternehmen und seiner expliziten Content Curation-Strategie gehört haben …
kristinauth, Corporate Learning Community, 17. März 2019

Bildquelle: CLC München

20Mrz/19

Wettbewerb „AVRiL 2019 – Gelungene VR/AR-Lernszenarien“

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Der Arbeitskreis VR/AR-Learning der Gesellschaft für Informatik-Fachgruppen (GI) E-Learning und VR/AR ruft in Zusammenarbeit mit dem Stifterverband zum Wettbewerb „AVRiL 2019 – Gelungene VR/AR-Lernszenarien“ auf. Der beste Beitrag wird mit dem AVRiL – Preis des Stifterverbandes für das VR/AR-Lernszenario 2019 ausgezeichnet, der mit einem Preisgeld von 1.000€ dotiert ist.

19Mrz/19

Zukunft der Bibliotheken: Orte der Demokratie und Integration

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Bibliotheken als „dritte Orte: „Die Menschen sollen sich wie zuhause fühlen, sich wohl fühlen. Und sich einfach hinsetzen mögen, um zu arbeiten, mit dem Laptop was zu machen oder ins Internet zu gehen.“ So Heinz-Jürgen Lorenzen, Präsident von Bibliothek und Information Deutschland (BID), dem Dachverband der deutschen Bibliotheksverbände, im Deutschlandfunk-Interview.

Eigentlich beschreibt er etwas Naheliegendes. Und nach einigen Verweisen auf Dänemark und die Niederlande fragt der DLF-Redakteur vorsichtig, ob es denn kein Beispiel in Deutschland gäbe, das man hervorheben könnte? Doch, antwortet Heinz-Jürgen Lorenzen, es gibt eins, in Köln-Kalk. Na, Gott sei Dank!
Heinz-Jürgen Lorenzen im Gespräch mit Vladimir Balzer, Deutschlandfunk Kultur, 18. März 2019

Bildquelle: Stadtteilbibliothek Köln-Kalk (Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW, flickr, CC BY 2.0)