23Jul/24

Für Euch: ein Promptathon-Leitfaden

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Marcel Kirchner und ich haben diesen Leitfaden entwickelt, der die Erfahrungen der Corporate Learning Community mit dem Format „Promptathon“ zusammenfasst. Die Beispiele stammen natürlich vor allem aus dem CLC Promptathon, der am 24. April in Walldorf und online stattfand. Da für den Herbst 2024 wieder einige Promptathons angekündigt sind, hoffen wir, dass das Dokument bei Planung und Umsetzung hilft und dass es um weitere Erfahrungen ergänzt wird, so dass wir bald eine Version 2.0 präsentieren können.

Der Leitfaden, soviel an dieser Stelle, umfasst fünf Kapitel:
1. Was ist ein Promptathon?
2. Wie plant man einen Promptathon?
3. Wie führt man einen Promptathon durch?
4. Wie wertet man einen Promptathon aus?
5. Ergänzung: das „Prompt Battle“
Jochen Robes, Corporate Learning Community/ Blog, 23. Juli 2024

19Jul/24

work and learning 2024

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Das zentrale Motiv von Harold Jarche, „learning is work and work is learning“, schreiben sich inzwischen viele auf ihre Fahnen, auch die Corporate Learning Community. Jetzt hat Harold Jarche dieses Motiv mit einigen aktuellen Entwicklungen (Homeoffice, KI) verknüpft und vorsichtig angepasst:

„While we cannot predict the future of work or know how GLMs will develop, we can assess what human meta-skills are necessary to individually and collectively understand working with smart machines. There are three meta-skills that can help us adapt to a future of work with smart machines.

– Learning ‘How’ to Learn — curiosity & the resolve to solve problems
– Adapting to Change — agile sensemaking
– Collaboration & Cooperation — knowledge-sharing“

In seinem Beitrag führt er diese Meta-Skills weiter aus. Interessant ist zum Beispiel den Stellenwert, den er dabei der Neugierde einräumt: „A core skill is curiosity. Curiosity about ideas can foster creativity, while curiosity about people can develop empathy (not sympathy).“

„Adapting to change“ verknüpft er mit der wichtigen Rolle, die Communities of Practice spielen – und hängt dann „agile sensemaking“ noch dran. Und schließlich unterstreicht er das Zusammenspiel von Collaboration (am Arbeitsplatz) und Cooperation (in Netzwerken).

Bildquelle: Harold Jarche (cc-by-nc-sa)

Harold Jarche, Blog, 18. Juli 2024

19Jul/24

Veranstaltungsrückblick: Januar – Juli 2024

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Auch 2024 boten in der ersten Jahreshälfte wieder zahlreiche Online-Vorträge, Schulungen, Tagungen und Konferenzen die Möglichkeit, sich zu unterschiedlichen Themenfeldern im Bereich des Lehrens und Lernen mit digitalen Medien zu informieren und auszutauschen. Für den Fall, dass Sie an Veranstaltungen nicht teilnehmen konnten, geben Videoaufzeichnungen der Vorträge sowie die Bereitstellung weiterer Materialien dennoch einen guten Einblick in die Themen. Eine Auswahl an spannenden Veranstaltungsdokumentationen haben wir für Sie im Folgenden zusammengefasst. Über einen Link finden Sie jeweils aufbereitete Informationen und Materialien zu den einzelnen Events, die durch die Veranstaltenden bereitgestellt wurden.

19Jul/24

Aktueller Stand und weiterer Betrieb der Bildungsplattform „Mein Bildungsraum“

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Fraktion der CDU/CSU hat die Nachricht, dass „Mein Bildungsraum“ (also die ehemals „nationale Bildungsplattform“) zukünftig von der Agentur für Sprunginnovationen (SPRIND) weiterentwickelt werden soll, zum Anlass für eine Kleine Anfrage genommen. Jetzt liegt die Antwort der Bundesregierung vom 27. Juni 2024 vor. Die interessanteste Antwort (inkl. Frage) aus meiner Sicht:

„Welche konkreten Anforderungen formuliert das BMBF an die SPRIND zur Entwicklung einer Betreiberstruktur für die Bildungsplattform „Mein Bildungsraum“?
Die SPRIND wird für „Digitale Identitäten“, „Ablage“ und „Digitale Nachweise“ einen Probebetrieb realisieren und die weitere Erprobung der Produkte fortsetzen sowie notwendige technische Anforderungen vornehmen. Dies schließt die Gestaltung einer „Go-to-Market“-Strategie und das Aufsetzen einer nachhaltigen Betreiberstruktur (regulärer Betrieb) ein. Die SPRIND wird einen Vorschlag für ein Betriebs- und Betreiberkonzept erstellen.“

Für mich liest sich das so: „Mein Bildungsraum“ wird wohl vor allem eine Plattform zur Verwaltung von Qualifikationsnachweisen und Zeugnissen werden. Und wer es betreiben soll, ist nach wie vor offen.
Deutscher Bundestag, BT-Drucksache 20/12072 (Antwort Bundesregierung), 27. Juni 2024

18Jul/24

Active reading: how to become a better reader

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Das ist nicht neu, aber hilfreich und grundlegend, und zielt auf Menschen, die heute noch einen Text einfach nehmen, ihn in einem Rutsch von vorne bis hinten lesen und dann hoffen, sich später an etwas erinnern zu können. Das geht besser, sagt dieser Leitfaden, und nennt es „active reading“. Das umfasst einerseits 10 Lesestrategien:
„Understand the author’s purpose“, „Adjust your reading rate“, „Annotate the content“, „Paraphrase“, „Use chunking“, „Connect the dots“, „Organize the information visually“, „Evaluate the content“, „Consult a reference“, „Summarize the ideas“.

Oder man orientiert sich gleich an der „SQ3R“-Methode, die von Francis Robinson schon 1946 in seinem Buch „Effective Study“ vorgestellt wurde. „SQ3R“ steht dabei für „survey“, „question“, „read“, „retrieve“ und „review“.

„Active reading is not just about improving comprehension; it’s about transforming how we interact with knowledge. By reading with not just your eyes but with your mind fully engaged, you can turn each time you read into an opportunity for growth.“
Anne-Laure Le Cunff, Ness Labs, Juli 2024

17Jul/24

Interaktionsqualität bei DaZ-Förderung in Kita sehr wichtig

Quelle: Bildungsserver Blog Autor: Schumann

Im Interview spricht Edgardis Garlin über die Schwierigkeiten der alltagsintegrierten Sprachförderung, das – zumindest in großen Städten – nicht mehr funktionierende „Sprachbad“ und wie wichtig es ist, die Mutter- oder Erstprache der Kinder ernst zunehmen. Von großer Bedeutung für sie ist die Interaktionsqualität zwischen Erzieherin/Erzieher und Kindern, die aus ihrer Sicht dringend intensiviert und verbessert werden muss.

17Jul/24

Bei der DaZ-Förderung in der Kita ist die Interaktionsqualität sehr wichtig

Quelle: Bildungsserver Blog Autor: Schumann

Im Interview spricht Edgardis Garlin über die Schwierigkeiten der alltagsintegrierten Sprachförderung, das – zumindest in großen Städten – nicht mehr funktionierende „Sprachbad“ und wie wichtig es ist, die Mutter- oder Erstprache der Kinder ernst zunehmen. Von großer Bedeutung für sie ist die Interaktionsqualität zwischen Erzieherin/Erzieher und Kindern, die aus ihrer Sicht dringend intensiviert und verbessert werden muss.